„Ich hatte das Glück, viel Unglück zu überleben“, sagt Hermann Kesten resümierend. Als Jude und kritischer Essayist werden seine Bücher von den Nazis verbrannt, anders als viele seiner Freunde kann er sich ins Exil retten. Und bezeichnet sich trotzdem bis zum Schluss als glücklichen Menschen. Glück ist für Kesten vor allem „das Vergnügen zu leben, aus seinem Leben etwas zu machen, aus dem Leben anderer Menschen etwas zu machen. Anderen Menschen zu helfen.“ Und das tut er viel.
Kalenderblatt von Jutta Duhm-Heitzmann zum Todestag (3. Mai 1996) des Schriftstellers mit O-Tönen von Hermann Kesten, Mané Sperber. Der Publizist und NDR-Redakteur Hanjo Kesting ordnet sein literarisches Schaffen ein. Der Hörfunkbeitrag (15 min.) wurde 2022 auf der WDR-Webseite eingestellt.